Aktuelle Ausstellung

Mario Reis
*1953 in Weingarten

Mario Reis absolvierte sein Studium von 1973-1979 an der Kunstakademie Düsseldorf und ist Meisterschüler von Prof. Günther Uecker.
In der Zeit des Stipendiums an der Cité des arts begann der Künstler in Paris 1977 die Arbeit an seiner wohl wichtigsten Werkgruppe, die der „ Naturaquarelle“. Das sinnliche Erfassen des Charakters, der Eigenart und der Botschaft eines Flusses, das Erstellen individueller Fluss-Porträts, führten ihn über unseren Planeten.
Ebenfalls in Paris begann der Künstler 1979 die Werkgruppe „Hommage au champagne“.
Reis verwendet Champagnerkorken, die er in Dokumentenfarbe tupft und dann auf Papier stempelt. Je nach Anordnung hat jedes Blatt sein eigenes Spiel, seinem Tanz, seine Lichtturbulenzen von hell klingend bis tief schattig und in dichten Überlagerungen. Durch die Variation entwickelt jedes Werk seine eigene Dynamik. Durch die Farbintensität einer jeden Stempelabfolge entsteht eine räumliche Tiefe, diagonale Bewegungen oder heitere wie Bläschen, die aufwärts blubbern. In diesem Fall liegt der Vergleich mit der perlenden Bewegung im Champagner nahe.
Die Galerie Augarde arbeitet seit 2015 mit dem Künstler zusammen und präsentierte sein Werk in Ausstellungen und auf Kunstmessen. Die aktuelle Ausstellung gibt einen Einblick in neu entstandene Champagner Werke aus 2020 sowie solche aus dem Werkzyklus „ Feuer“.
Die Werke des Künstlers sind in zahlreichen Ausstellungen,  Sammlungen und Museen national und international vertreten.
Er lebt und arbeitet seit 2012 in Michelbach/ Vulkaneifel


Ulrich Westerfrölke
*1956 in Düsseldorf
 
Der Künstler Ulrich Westerfrölke studierte von 1977-1979 Physik an der RWTH Aachen und begann 1980 sein Studium an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. R. Crummenauer und Prof. E. Heerich, welches er 1985 als Meisterschüler abschloss.
Westerfrölke arbeitet seit 1987 vorwiegend an Installationen und Objekten im öffentlichen Raum.  
Er erhielt zahlreiche Förderpreise und Reisestipendien, die ihn nach Sri Lanka, Nepal und Indien führten.
Die Galerie präsentierte in 2016 in einer Doppelausstellung mit Katharina Fischborn seine time - graphics und kinetischen Objekte. Eine Einzelausstellung in 2018 konzentrierte sich auf Westerfrölkes Fotografien.
In diesen ist das Grafische, wie in seinem Gesamtwerk, von großer Bedeutung. Er lässt uns teilnehmen an seiner  Blickweise durch eine sehr sensible und selektive Wahrnehmung, die selbst in den banalsten Alltagserscheinungen bildnerische Qualitäten entdeckt.
Der Künstler lebt und arbeitet seit 1993 in der Vulkaneifel.  


Stefan Noss
*1963 in Stuttgart
Stefan Noss studierte bei Adolf Frohner an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, dann an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Meisterklasse von Prof. A. R. Penck.
Seine Arbeiten begegnen als ein faszinierendes, farbenkräftiges Gewebe, als dessen Leitmotiv in unendlichen Variationen der Mensch erscheint. Gliedmaßen, Physiognomien, Köpfe formieren sich zu einer vielschichtigen Matrix. Große Anziehungskraft haben die Gesichter in ihrer fast skizzenhaften Reduktion. Nie ganz ausgeführt sind sie mehr Andeutung als Festschreibung, flüchtig in ihrer Form  und zugleich von außergewöhnlicher Expressivität.
Stefan Noss fordert uns auf komplexe Art und Weise heraus, sei es in der Mischtechnik der verwendeten Materialien, in seinen Motiven von Köpfen, Gesichtern und Fragmenten menschlicher Gestalt, im Wechselspiel von Abstraktem und Figurativem .
"Nicht glatt und nicht gefällig" versteht er es mit seinen Bildern eine stark assoziative Kraft zu entwickeln und lässt dem Betrachter Raum für eigene Gedanken und Geschichten.
Die Galerie begleitet den Künstler bereits seit 2013 und steht in regem Austausch. Zahlreiche Ausstellungen, Kunstmessen und bereichernde Begegnungen im Atelier sind Teil dieses gemeinsamen Weges.
In der aktuellen Ausstellung Werke in Mischtechnik und Collagen auf Papier, Malereien auf Holz, Zeichnungen.